Pieter Keulen
8 Jan

Seniorenfitness – Fit im Alter!

Kategorie: Fitness
Autor: Pieter Keulen

Stellen dir vor du bist bereits über 65 Jahre, hast in deinem früheren Leben regelmässig Sport getrieben, hast aber nun seit einigen Jahren nichts mehr gemacht. Nun überlegst du dir wieder anzufangen, bist aber noch etwas zurückhaltend weil man mit 65 in einer anderen körperlichen Verfassung ist als mit 30 Jahre. Du bist dir nicht sicher, wo du anfangen solltest und was du zu beachten hast. Darüber jetzt mehr!

Wichtig zu wissen ist, dass dein Körper ein hoch komplexes biologisches System ist, welches sich dauernd in einem Umbauprozess befindet. So löst ein Training bereits diverse Effekten auf deinen Körper aus. Regelmässiges Training, etwa 2-3mal in der Woche über einen längeren Zeitraum, löst noch grössere Effekten aus. Bereits Studien aus den 90-Jahren zeigten, dass Senioren durch gezieltes Training das Leistungsniveau eines 30-40 jährigen erreichen können!

Das grösste Problem vieler Senioren ist, dass sie zum Teil den Glauben daran verloren haben ihre Fitness radikal ändern zu können. Zusätzlich sind da einige Hirnzellen, nennen wir diese „die innere Schweinehund Hirnzellen“, die davon abraten überhaupt anzufangen. Kommt dir dies auch bekannt vor?

Deswegen ist es das wichtigste Kriterium, wenn du mit Sport anfängst, egal welches hier deine Ziele sind,  den Glauben an ein enormes Potential zu haben und den Glauben daran fitter werden zu können!

Sind wir ehrlich, morgens früh aufzuwachen mit einem steifen Rücken oder „wackelnden“ Knien macht auch nicht viel Spass, oder? Und hast du das Gefühl, dass dies für dich in der Zukunft besser wird? Glaube fest an dein Potential und lege los!

Wenn du motiviert bist loszulegen, denke daran, dass bei deinem Ziel wieder 40 Jahre jung zu seind, dies nicht bereits morgen erreicht sein kann. Und hier ist dann der zweite Punkt, welchen du beachten solltest. Fange mit Vernunft an. Dein Körper, der bereits vielleicht 20 Jahre in der Garage gestanden hat, muss sich auch wieder daran gewöhnen, dass er in Bewegung kommt.

Sehnen, Muskeln und Knochen denken wahrscheinlich, „Hoppla, was ist da los!“. Sie freuen sich aber bestimmt wieder das zu tun, für was sie gemacht sind und das ist Bewegung!

In meinem Alltag erlebe ich täglich Menschen die enorme Fortschritte machen und gemacht haben, weil sie den Glauben daran haben und selbstverständlich auch den Willen, besser zu werden.

Wie fängst du nun am besten an?! Ich gebe dir ein kleines Beispiel.

Wenn du in der Lage bist einen lockeren Spaziergang zu machen von 30 Minuten, versuche zunächst deine gesamte Ausdauer zu bessern. Das heisst konkret von 30 Minuten nach 45 Minuten auszubauen bis du es vielleicht schaffst zwei Stunden in einem lockeren Tempo zu wandern.

Anschliessend versuchst du lockeres Spazieren zu kombinieren mit schnellerem Gehen. Als Erweiterung kannst du sogar später einen Rucksack mit Zusatzgewicht mitnehmen.

Wenn du bereits zwei Stunden spazieren kannst, warum versuchst du es nicht mit leichtem Jogging. Vorerst eine Minute und schlussendlich ist ein weiterer Ausbau möglich.

Nein, keine Angst, man wird dich nicht auslachen. Jeder Mensch wird dir mit viel Respekt begegnen! Egal ob es nun um Kraft, Ausdauer, Gleichgewicht oder weiteres geht, du bist trainierbar. Dein Körper passt sich wunderbar an und freut sich wieder knackig zu werden!

 

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