Pieter Keulen
29 Mai

Seelische Verspannungen

Kategorie: Allgemein, Gesundheit
Autor: Pieter Keulen

Ein häufiger Grund für Nackenverspannungen ist deine seelische Gesundheit. Du kennst sicher den Spruch: „Man trägt die Last auf den Schultern“. Dazu jetzt mehr!

Im Blogbeitrag Muskelverspannungen- Was tun? habe ich dir ein paar Tipps gegeben, was du bei verspannten Muskeln auf Grund falscher Körperhaltung oder zu langem Sitzen unternehmen kannst. Ein häufiger Grund für Nackenverspannungen ist deine seelische Gesundheit.
Was meine ich damit?

Damit ist gemeint, dass viele Sachen, die dich beschäftigen, sehr wohl einen Einfluss auf deine Muskeln haben können. Anders gesagt heisst das, dass deine mentale Einstellung beeinflusst, wie Schmerzreize verarbeitet werden.

Ich gebe dir dazu ein paar Beispiele. Wenn du erschreckst, ziehst du automatisch deine Schultern hoch. Das ist eine Art Schutzmechanismus, du erstarrst. Das Gleiche kann dir passieren, wenn du zu einer Person eine schlechte Beziehung hast und dieser gerne aus dem Wege gehen möchtest. Wenn du dieser Person nun zufällig begegnest, merkst du, wie sich deine Muskeln verspannen.

Ein weiteres Beispiel: Eine liebenswerte Person aus deinem Bekanntenkreis ist gestorben. Diese schlechte Nachricht lässt deinen Körper zusammensacken, weil bei dir auf Grund deines seelischen Zustandes die Energie nachlässt.

Sicher tut dir ein warmes Bad oder eine Massage gut, aber reicht das auch aus um deine Beschwerden wirklich zu bekämpfen? Um deine Beschwerden los zu werden, egal ob diese körperlich oder seelisch bedingt sind, braucht es sicherlich mehr als „nur“ eine Massage.

Es schadet nicht, deine Schulter- und Rumpfmuskulatur für eine verbesserte Kraftausdauer zu trainieren. Um Verspannungen auf Grund seelischer Beschwerden zu lockern, braucht es allerdings einiges mehr. Bei einer langanhaltenden seelischen Belastung empfehle ich dir professionelle Hilfe. Methoden wie autogenes Training, Muskelentspannungstechniken oder Gesprächstherapien werden garantiert eine gute Hilfe sein, um die Last auf deinen Schultern los zu werden.

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