Pieter Keulen
17 Nov

Wie der Kopf deine Gesundheit beeinflusst

Kategorie: Gesundheit
Autor: Pieter Keulen

Wie leicht Leute beeinflussbar sind zeigt sich wieder einmal mit dieser Geschichte. Ein lebensbedrohliches Pulver beeinträchtigt die Gesundheit der Mitarbeiter der Post in Zürich, da stellte sich aber Folgendes heraus…

Bei der Post in Zürich entdeckt man einige Briefumschläge mit einem verdächtigen Pulver. Schnell kommt der Verdacht auf, dass es sich um eine höchst giftige Substanz handelt. Kurz darauf klagen mehrere Mitarbeiter über Unwohlsein und ein Reizen im Hals. Das gesamte Areal wird abgesperrt, Spezial-Einheiten übernehmen das Kommando bis die Entwarnung kommt. Die verdächtige Substanz war ein Backpulver…

Eine ähnliche Geschichte passierte vor einigen Jahren im San Quentin Gefängnis in den USA. Dort teilten die Untersucher den Insassen mit, dass sie an einer unheilbaren Krankheit leiden, und nicht mehr lange zu leben haben. Daraufhin wurden einige der Insassen tatsächlich krank und starben sogar obwohl sie zuvor völlig gesund waren. Und obwohl die Untersucher den Betroffenen mitteilten, dass sie wieder völlig „gesund“ seien, kam jede Hilfe zu spät.

Anthony Robbins, einer der bekanntesten Motivations-Coaches dieser Zeit, bringt es mit folgendem Satz auf den Punkt: „Believe has the power to heal and destroy“. Auf Deutsch übersetzt: „Dein Glaube hat die Kraft zu heilen oder zu vernichten“. Damit meint er, dass wenn du von einem Gedanken überzeugt bist, dieser entscheidend ist für gesund sein oder krank werden, für Erfolg oder Misserfolg. Aus persönlicher Erfahrung als Rehabilitations-Trainer stelle ich bei meiner täglichen Arbeit fest, dass Personen mit einer positiven Einstellung deutlich schneller Fortschritte erzielen, als negativ eingestellte. Ebenfalls habe ich erfahren, dass gut aufgeklärte Patienten, die gut über ihre Beschwerden informiert, Ziele festgelegt und gut begleitet sind, deutlich schneller wieder fit sind.

Ein schönes Beispiel dazu ist eine Patientin, die nach diversen Abklärungen vom Arzt und anschliessend beim Spezialist, mit der Diagnose „Osteochondrose“ (Abnutzungsschaden im Rücken) zu mir kam. Die Patientin war am Boden zerstört und es ging ihr sehr schlecht; Osteochondrose! Leider hatten sowohl der Arzt als auch der Spezialist nicht viel Zeit gehabt, der Patientin zu erklären, dass eine solche Osteochondrose bei jedem Menschen völlig normal ist. Erst nachdem ich der Patientin in aller Ruhe aufzeigen konnte um was es geht, dass es sich um einen völlig normalen physiologischen Prozess handelt, und erklärt habe, was wir dagegen unternehmen werden, sanken ihre Ängste. Innerhalb kürzester Zeit ging es der Patientin und ihrem Rücken bereits viel besser.

Gerne gebe ich dir ein paar gute Tipps für eine positive Einstellung:

  • Hast du gesundheitliche Beschwerden oder (gesundheitliche) Ziele, versuche dich möglichst von positiv eingestellten Menschen zu umgeben.Stell dir Ziele, gehe aber schrittweise vor, und feiere die erreichten Zwischenziele.
  • Gehe nie einen Schritt zurück, höchstens um Anlauf zu nehmen!
  • Wenn du in ärztlicher oder therapeutischer Behandlung bist, ist es wichtig, dass diese Person selber eine positive Lebenseinstellung hat und diese dir auch vermittelt.
  • Mit der richtigen Einstellung kommt der Erfolg.
  • Denken dran: „Ich kann es, ich möchte es und ich freue mich“!

Ich sende dir viele positive Grüsse.

 

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